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11.06.2012, Stuttgart - Pressemitteilung
Konferenz „Quartäre Bildung – Hochschulen als Weiterbildungspartner der Wirtschaft“ zeigt Praxisbeispiele und weiteren Handlungsbedarf auf

Die anstehende Reform zur Stärkung der akademischen Weiterbildung an den baden-württembergischen Hochschulen wird von den Arbeitgebern Baden-Württemberg ausdrücklich begrüßt.

Die Reform beinhaltet die flexible Modularisierung von Weiterbildungs-studiengängen, die Neufassung der Nebentätigkeitsregelung für Hochschullehrer einschließlich der Option, Weiterbildung künftig auch hochschulintern anzubieten, sowie verbesserte Möglichkeiten für Studierende und Studieninteressierte, bereits erbrachte Lernleistungen anerkennen zu lassen. „Damit werden langjährige Forderungen der Arbeitgeber endlich aufgegriffen“, sagte Karl Schäuble, Vizepräsident der Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände, am Montag in Stuttgart: „Damit verbinden wir die Erwartung, dass sich die Hochschulen für Studierende mit Berufserfahrung und mit Abschlüssen aus dem Berufsbildungssystem noch stärker öffnen werden.“ 

Karl Schäuble, Geschäftsführer der Firma ILLIG, Vorsitzender des Bildungswerks gab Impulse zu den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der Bedarfssituation aus Unternehmersicht

Flankiert wird die Gesetzesinitiative durch die im Sommer vergangenen Jahres ins Leben gerufene Servicestelle HOCHSCHULEWIRTSCHAFT des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. Diese wurde als gemeinsames Projekt mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und den Arbeitgebern Baden-Württemberg etabliert. „Die Servicestelle soll den Austausch von Unternehmen und Hochschulen zu Themen der wissenschaftlichen Weiterbildung voranbringen“, sagte Schäuble, der auch Vorsitzender des Bildungswerks ist. 

Wie das lebenslange Lernen an Hochschulen weiter verankert werden kann und sich der Bedarf der Unternehmen darstellt, stand auch im Mittelpunkt der Tagung „Quartäre Bildung – Hochschulen als Weiterbildungspartner der Wirtschaft“, die heute in Stuttgart stattfand und zu der die Arbeitgeber Baden-Württemberg und das Bildungswerk eingeladen hatten. Die Veranstaltung wurde unterstützt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.  

Dr: Markus Lemmens und Ann-Katrin Schröder vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, ILLIG-Geschäftsführer Karl Schäuble und Prof. Dr. Anke Hanft, Universität Oldenburg in der Diskussion mit der Moderatorin Dr. Ulrike Burgwinkel (v.l.)

Auf der Veranstaltung wurden die Faktoren und Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Hochschulen und mittelständischer Wirtschaft herausgearbeitet und besonders erfolgreiche Praxisbeispiele vorgestellt. Dabei wurden drei zentrale Erwartungen der Wirtschaft an die Hochschulen formuliert: 

  • An den Hochschulen sind zentrale Ansprechpartner und Anlaufstellen für die Weiterbildung zu benennen.  
  • Theoriewissen ist entsprechend dem Stand der Forschung praxis- und bedarfsorientiert zu vermitteln. 
  • Es ist eine langfristige Zusammenarbeit mit einem kontinuierlichen Erfahrungsaustausch anzustreben. 


Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz haben wir die Präsentationen der Referentinnen und Referenten zum Download eingestellt.

Referat Frau Prof. Dr. Hanft

Referat Herr Schäuble

Referat Herr Reichle

Referat Herr Prof. Dr. Wüstemann

Referat Frau Prof. Dr. Köster

Referat Frau Dr. Nick-Magin

Referat Herr Prof. Dr. Ehlers

Referat Herr Wasmuth

Referat Herr Dr. Lemmens/Frau Schröder

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