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21.03.2014, Heilbronn - Heilbronner Stimme
Späte Chance zum Berufsabschluss - Nachqualifizierung für Ungelernte beim Personaldienstleister Randstad - Hohe Eigenmotivation

Zeitarbeit als Brücke in den Arbeitsmarkt? Zwei aktuelle Fälle bei Randstad in Heilbronn zeigen, wie es gehen kann.

Fünf Jahre lang war Stefan Rogalski bei einer Lebensmittelkette in der Produktion beschäftigt - dann wurde er arbeitslos. "Bei Randstad wollte ich ganz neu anfangen", sagt der 28-Jährige. Rogalskis größtes Problem: "Ich habe nie eine Ausbildung abgeschlossen." Das gilt auch für Birol Barut. Der 39-Jährige arbeitete viele Jahre in der Verpackungsmittelindustrie, ehe er vor einiger Zeit nach Istanbul auswanderte. Doch dort fühlte sich die Familie nicht wohl, weshalb sie wieder zurück nach Heilbronn kam. Barut musste bei Randstad beruflich wieder bei Null anfangen.

Der Personaldienstleister gab Rogalski und Barut im vergangenen Jahr die Chance, sich betrieblich nachzuqualifizieren. Beide starteten mit dem ersten von sehcs Modulen der Ausbildung zum Maschinen- und Anlageführer. In verschiedenen Randstad-Kundenunternehmen lernten die beiden alles rund um die Anwendung von Fertigungstechniken wie Blechbearbeitung und Schweißtechniken. Parallel dazu büffelten Rogalski und Barut bei der BBQ Berufliche Bildung Heilbronn die entsprechenden theoretischen Inhalte.

Die Mühe hat sich gelohnt: Beide Teilnehmer haben das erste Modul als Beste ihres Kurses bestanden. "Bereits nach einem abgeschlossenen Modul kann ich sagen, dass die Nachqualifikation wirklich hilfreich ist", berichtet Birol Barut. "In der Metallbranche sei es besonders wichtig, etwas in der Hand zu haben", sagt er mit Blick auf sein Zertifikat. Für Stefan Rogalski war die dreimonatige Nachqualifizierung "die optimale Chance, um endlich einen Beruf von Beginn an zu lernen."

Fortsetzung

Für die beiden Randstad-Mitarbeiter ist aber noch lange nicht Schluss. Sie absolvieren auch das zweite Modul "Spanende Fertigungstechnik II", bei dem es vorallem ums Drehen und Fräsen geht. "Ich bin jetzt einfach neugierig darauf, immer mehr über die Metallbranche zu lernen, damit ich immer spannendere und anspruchsvollere Einsätze von Randstad vermittelt bekomme", sagt Rogalski. Wie Barut hat er sich zum Ziel gesetzt, alle sechs Module und damit die komplette Ausbildung zum Maschinen- und Anlageführer zu absolvieren. Stephanie Muller, bei Randstad verantwortlich für Arbeitsmarktprojekte ist stolz auf das Engagement der beiden Mitarbeiter. "Die modulare Nachqualifizierung erfordert ein hohes Maß an Eigenmotivation", betont sie.

Projekt

Bei der betrieblichen Nachqualifizierung zum Maschinen- und Anlageführer sind viele Partner im Boot: Die praktische Ausbildung wurde vom Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft entwickelt und wird von Südwestmetall unterstützt. Zudem fördert die Bundesagentur für Arbeit das Projekt. Die sechs Module bilden den Ausbildungsberuf des Maschinen- und Anlageführers ab. Für jedes Modul bekommen die Teilnehmer ein Zertifikat.

© Jürgen Paul, www.stimme.de

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