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24.03.2016, Konstanz - Dr. Norbert Lenartz
Psychische Gesundheit als strategisches Thema für den Unternehmenserfolg

Stress und Burnout sind inzwischen allgegenwärtig. Jeder kennt jemanden, der von seiner Arbeit ausgepowert oder aufgrund psychischer Beschwerden längere Zeit krankgeschrieben ist. Und jeder bildet sich seine Meinung, woran das nun liegt.

Sind die Beschäftigten zu selbstgefällig oder anspruchsvoll geworden? Liegt es an der Globalisierung, den Neuen Medien oder der hohen Arbeitsverdichtung? Oder sind am Ende die Unternehmen und Führungskräfte schuld, so wie kürzlich von Vertretern der großen Krankenkassen behauptet?

Ganz gleich wie Sie sich hier positionieren, eines ist klar: Unternehmen leiden unter den Auswirkungen von Stress und psychischer Erkrankungen. Erhöhte Fehlzeiten, Fluktuation, Leistungseinbußen, Unzufriedenheit, mangelnde Motivation, Präsentismus wirken sich negativ auf den Unternehmenserfolg aus.

Stress entsteht dort, wo Arbeitsprozesse unzureichend geregelt sind oder den Menschen auf Dauer übermäßig strapazieren. Konflikte im Team untergraben die konstruktive Zusammenarbeit und somit Kreativität, Innovation und Initiative. Auf mangelnde Wertschätzung und fehlende Unterstützung folgen Motivationslosigkeit und Dienst nach Vorschrift. Wer solche Hemmnisse guter Arbeit toleriert, lässt substantiellen Verfall wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit zu. Beratungsprozesse zu Stress und psychischer Gesundheit führen regelmäßig zu einem Punkt an dem deutlich wird, dass hier der Grundstein für jeglichen Erfolg im Unternehmen liegt.

Möglichkeiten zu Handeln sind vorhanden. Diese können sich allerdings nicht auf Einzelaktionen oder Maßnahmen der Gesundheitsförderung beschränken. Der Abbau psychischer Belastungen ist im Wesentlichen eine Aufgabe zur Organisationsentwicklung, Arbeitsplatzgestaltung und Führung. Beratung, Coaching, Vorträge, Workshops oder Seminare sollten in ein Gesamtkonzept eingebunden sein. Dann ist echte Prävention möglich, die nicht nur hilft, Leistungseinbußen und Fehlzeiten frühzeitig zu verhindern, sondern beitragen, dass Beschäftigte ihr volles Potential und Engagement im Unternehmen einbringen. Mitarbeiter die sich wohlfühlen, fair behandelt sehen und Wertschätzung erfahren, zahlen dies auf vielfältige Weise zurück.

Eine internationale Studie der DGUV hat kürzlich den Return on Prevention entsprechender Maßnahmen mit 1 : 2,2 beziffert. Andere Quellen schätzen ihn noch wesentlich höher ein. In einer sehr umfassenden Studie des BMAS wurden bis zu 1/3 des wirtschaftlichen Erfolgs von Unternehmen auf eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur zurückgeführt.

Der Appell an dieser Stelle ist deutlich: Greifen Sie das Thema in Ihrem Unternehmen auf. Vermeiden Sie aber zerstückelten Einzelmaßnahmen, die in ihrer Wirkung schnell verblassen. Nehmen Sie stattdessen Stress und psychische Gesundheit als das, was es tatsächlich ist: Ein Thema von hoher strategischer Bedeutung für Arbeitsqualität, Leistung und Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens. Dann ist der klassische Beratungsprozess mit einer systematischen Analyse, dem definieren von Zielen, einer sorgfältigen Auswahl, Umsetzung und Wirksamkeitskontrolle von Maßnahmen, nach wie vor der Königsweg. Die Beratung durch externe Experten zu Stress und psychischer Gesundheit kann Ihnen dabei wesentliche Hilfestellungen geben.

© Dr. Norbert Lenartz, working well: gute Arbeit! - www.workingwell.de

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