Umfrage für eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsplattform

  in Baden-Württemberg | BIWE

Südwestmetall startet Bedarfserhebung für eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsplattform, über die Unternehmen Hochschulabsolventen der Ingenieur- und Informatikstudiengänge zu sehr attraktiven Konditionen und bedarfsgerecht in konkreten Projekten einsetzen könnten. Nichteinsatzzeiten/Phasen der Kurzarbeit würden für ein Upskilling zu Transformations- und Digitalisierungsthemen genutzt werden.

Der Arbeitsmarkt für MINT-Hochschulabsolventen ist wegen der konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Pandemie und zum Teil auch durch den Transformationsprozess aktuell stark eingeschränkt aufnahmefähig. Vorangegangene Konjunkturkrisen haben gezeigt, dass insbesondere Studierende der Ingenieurwissenschaften, aber auch Schüler vor der Studienentscheidung sehr elastisch auf negative Signale des Arbeitsmarktes reagieren.

Es muss daher verhindert werden, dass sich dieser kurz- bis mittelfristige Nachfragerückgang erneut dauerhaft negativ auf das Berufs- und Studienwahlverhalten und damit mittel- und langfristig negativ auf die verfügbare Fachkräftebasis in Baden-Württemberg in den Ingenieur- und Informatikberufen auswirkt. Denn die Ingenieurwissenschaften und die Informatik haben gerade für die ME-Industrie in Baden-Württemberg eine systemrelevante Bedeutung bei der erfolgreichen Gestaltung der Digitalisierung und Transformation.

Südwestmetall hat daher im engen Austausch mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Agentur für Arbeit die Idee einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsplattform für Hochschulabsolventen der Ingenieurwissenschaften und Informatik in Baden-Württemberg entwickelt. Es ist gelungen, dass für eine solche Beschäftigungs- und Qualifizierungsplattform in dem vom Landeskabinett beschlossenen Entwurf des zweiten Nachtrags zum Landeshaushalt beträchtliche Mittel vorgesehen sind.

Bei dieser Beschäftigungs- und Qualifizierungsplattform erfolgt eine Anstellung der Hochschulabsolventen in Zeitarbeit. Dabei wird auch von der bis Ende 2021 bestehenden Möglichkeit der Verknüpfung von Zeit- und Kurzarbeit Gebrauch gemacht. Die Entleihbetriebe können die Hochschulabsolventen zu sehr attraktiven Konditionen und bedarfsgerecht in konkreten Projekten einsetzen. Nichteinsatzzeiten/Phasen der Kurzarbeit werden für ein Upskilling zu Transformations- und Digitalisierungsthemen genutzt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Präsentation.

Die Ausschreibung eines solchen Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms erfolgt nach erfolgreicher Klärung der Bedarfs- und Nachfragesituation in den Unternehmen. Für eine solche Bedarfserhebung inklusive Einwerbung von Beteiligungszusagen wurde Südwestmetall durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst beauftragt. Die operative Umsetzung der Bedarfserhebung erfolgt durch das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V.

Wir bitten Sie daher herzlich um Ihre Beteiligung an unserer Online-Umfrage!

 

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