Gutes Beispiel für erfolgreiche Lernortkooperation

  Sandra Megahed | Aus dem NetzwerkAusbildung 4-0

Am 10.05. startete unser zweites Ausbildertraining „Additive Fertigung live erleben“.

In der Kick-Off-Veranstaltung, die online stattfand, wurden die 16 neuen Teilnehmenden aus ganz Baden-Württemberg willkommen geheißen und in den Kursablauf eingeführt. Zu Gast waren darüber hinaus Stefan Küpper, Geschäftsführer Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft und Südwestmetall, Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe sowie Pressevertreter und Pressevertreterinnen. 
Gemeinsam mit seinem Team war Josef Nißl, Schulleiter der Carl-Benz-Schule, unserem Kooperationspartner, zugeschaltet. Er betonte die nachhaltige Zusammenarbeit mit dem Projekt NETZWERK Q4.0 Südwest. Aus der ersten erfolgreichen Umsetzung des Trainings sei deutlich, geworden, welche zentrale Rolle dabei die enge Verzahnung der dualen Partner spiele. Stefan Küpper unterstrich von Seiten des Bildungswerkes die Relevanz des Ausbildertrainings „Additive Fertigung“: „Eine zeitgemäße Qualifizierung des Ausbildungspersonals ist der Schlüssel zu einer zukunftsorientierten Ausbildung 4.0.“ Stefan Küpper sieht in dieser Zusammenarbeit ein „Leuchtturmprojekt“, „ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Lernortkooperation“. Durch den schnellen technischen Fortschritt sei in der Dualen Ausbildung mehr denn je eine agile Umsetzung gefragt. Die Carl-Benz-Schule sei durch die zur Verfügung stehenden Technik sowie das engagierte, erfahrene Lehrpersonal der ideale Partner für das Bildungswerk.

 


Als Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, die die technische Ausstattung an der Carl-Benz-Schule finanziert hat, sieht Frank Mentrup darin ebenfalls einen essentiellen Schritt. Daran sei sehr gut zu sehen, wie ein Berufsschulstandort durch Netzwerkarbeit nach vorne gebracht werden könne. „Dadurch senden wir mehrere entscheidende Signale: Die Innovation nimmt Einzug in die Produktion, der Transfer wird bis in die Berufsschulen begleitet. Dadurch wird die hohe Qualität der beruflichen Bildung sichergestellt“, sagt Frank Mentrup. 
Diese Kooperation leistet einen langfristigen Beitrag zur Fachkräftegewinnung: Dadurch gewinnt die Duale Ausbildung im gewerblichen-technischen Bereich nochmals an Attraktivität“, sagt Frank Mentrup. Junge Menschen könnten dadurch mehr und mehr in der Ausbildung eine interessante Alternative zum Studium an einer Hochschule erkennen.
Vorbildlich sei es hier gelungen, wie die verschiedenen Ebenen ineinandergreifen. Durch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sei der Kontakt zum Arbeitgeberverband Südwestmetall und zum Bildungswerk mit der Carl-Benz-Schule zustande gekommen. Daraufhin gingen die Kollegen und Kolleginnen des Projektes NETZWERK Q 4.0, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und möglich gemacht wurde, gemeinsam mit dem Lehrerteam in Karlsruhe in die Entwicklung des Ausbildertrainings. Die Nachfrage spricht für sich: Das erste Training wurde Ende April abgeschlossen, alle weiteren Trainings bis Jahresende sind bereits ausgebucht.
Einblicke in die Praxis erhalten Sie hierQ 4.0 Training: 3D-Druck im virtuellen Lernlabor (biwe.de)

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