Fit für neue Aufgaben mit Zukunftsperspektive

Transferqualifizierung für technische Experten und Spezialisten der Industrie im Strukturwandel

Im Zuge der gegenwärtigen Transformation verändern sich die Arbeitsanforderungen über alle Qualifikationsniveaus hinweg. Für einen fließenden Übergang zwischen alten und neuen Aufgaben, ist Weiterbildung der Schlüsselbegriff.

Die Beschäftigten werden in dieser „Transformationsphase“ begleitet und mit Unterstützung unserer Hochschulpartner in neuen Technologien geschult und somit für neue Aufgaben befähigt. Im Fokus stehen Meister, Techniker und Ingenieure mit den Themenfeldern Elektrifizierung, Autonome Systeme, Data Science und Wissensmanagement.

Good to know

  • Das Projekt wird seit Januar 2020 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert
  • Das Projekt hat eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren und soll im Juni 2022 abgeschlossen werden
  • Die Qualifizierungsinhalte werden praxisnah, bedarfsorientiert und passgenau entwickelt, indem die Experten der Industrie selbst an der Entwicklung mitwirken
  • Der modulare Aufbau und kleine Lerneinheiten gewährleisten eine höchstmögliche Nutzenorientierung und Flexibilität

Projektphasen Transferqualifizierung

Zu Beginn des Projekts startete eine Akquisephase zur Gewinnung von Projektpartnern aus Industrie und Wissenschaft. Eine telefonische Bedarfsermittlung bei den Unternehmenspartnern und Screening Bildungsangebote der Hochschulpartner und Forschungseinrichtungen ließ vier Themenrichtungen feststellen: E-Mobilität, Data Science, Industrie 4.0 und Change-Prozess.

Ein Ergebnis der Auftaktveranstaltung am 30. Juni 2020 war der Wunsch der Industriepartner nach kleinen, modularen, praxisrelevanten und bedarfsorientierten Lerneinheiten, die ganz nach Bedarfslage unabhängig voneinander buchbar sind. Im Rahmen des Change-Prozesses soll eine agile Projektlernmethode mit drei Unternehmen erprobt werden.

Vier Entwicklungsworkshops und weitere Follow Up Termine haben zur Identifikation und inhaltlichen Abgrenzung der Themen stattgefunden. Weitere Termine zur Nachschärfung sind geplant. Die Ergebnisse liefern die Basis für Modulbeschreibungen der Hochschulpartner, die in iterativen Prozessen mit den Unternehmen verifiziert und angepasst werden.
 

Zur Erprobung der Inhalte erfolgt die Pilotierung der Qualifizierungsmaßnahmen mit den Projektpartnern und interessierten Industrieunternehmen (vor allem auch KMU) in mehreren Schritten. Ein Einstieg in die Erprobung der Maßnahme ist immer möglich. Die Konditionen und Teilnahmemöglichkeiten können gerne bei den Projektverantwortlichen erfragt werden.

Die Evaluation der Qualifizierung(en) und Umsetzung von Änderungsmaßnahmen erfolgen in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und den Unternehmen, die an der Pilotierung teilnehmen werden.

Der Rollout erfolgt über die Qualifizierungsverbünde und weitere Marketingaktivitäten zur Buchung eines marktreifen und bedarfsorientierten Angebots einer Transferqualifizierung.

Methoden und Qualifizierungen

Agiles Projektlernen

Agiles Projektlernen ist ein begleiteter Lernprozess für Mitarbeiterinnen und MItarbeiter, die dem zukunfts- und zielgerichteten Auf- und Ausbau von Wissen und neuer Kompetenzen dient.

Sie haben Interesse an der Methode "Agiles Projektlernen"? Oder möchten die Methode für Unternehmen nutzen? Dann kommen Sie gerne auf uns zu.  

Was ist Agiles Projektlernen?

Es ist eine Methode der beruflichen Weiterbildung für Unternehmen. Durch die Bearbeitung ausgewählter, betrieblicher Herausforderungen, die in Sprints stattfindet und methodisch begleitet wird, eignen sich Mitarbeiter neues Wissen an und steuern ihre Lernprozesse bedarfsorientiert selbst. Die Lernfelder orientieren sich damit immer unmittelbar an den konkreten betrieblichen Fragestellungen.

Wofür braucht das ein Unternehmen?

Neues Wissen und neue Kompetenzen werden genau dort gebildet, wo sie benötigt werden. Jeder Mitarbeiter wird da abgeholt, wo er steht und steuert seine Lernprozesse selbst. Durch Anwendungsbezug und Selbststeuerung steigen die Akzeptanz, die Motivation sowie die Nachhaltigkeit beim Lernen.
 

Worin liegen die Vorteile?

Neues Wissen wird bedarfsgerecht und anwendungsorientiert erworben. In iterativen Lernprozessen werden darüber hinaus auch die Selbststeuerungsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit der Projektmitglieder geschult und verbessert
 

Für wen ist es geeignet?

Es eignet sich besonders dann, wenn die Lernbedarfe der Mitarbeiter unscharf sind. Durch die projektbezogene Herangehensweise werden die Wissenslücken offensichtlich und können bedarfsgerecht geschlossen werden. Zusätzlich wird die interne Kommunikation verbessert und Wissenstransfer vorangetrieben.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Unsere Beraterinnen und Berater nehmen unmittelbar Kontakt mit Ihnen auf.Haben Sie Interesse in das Projekt einzusteigen und selbst mitzuwirken oder an der Pilotierung teilzunehmen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Unsere Projektpartner

Landeslotsenstelle Transformationswissen BW

Die neue Anlaufstelle schafft im Transformationsprozess der baden-württembergischen Automobilwirtschaft Orientierung. Vorhandene Qualifizierungs-, Beratungs-, und Vernetzungsangebote werden aufgezeigt. Durch einen breiten Wissenstransfer sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen gestärkt werden. Ein Beratungspartner ist das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft.

 

Zur Website