Preisträger für den ersten Award familyNET 4.0 stehen fest

  in Stuttgart | BIWE

Staatssekretärin Katrin Schütz: „Arbeitgeber können mit kreativen flexiblen Arbeitsmodellen ihre Attraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte steigern und sich als familienbewusste Unternehmen positionieren“

Bei der Abschlussveranstaltung des Modellprojekts „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ wurde erstmalig auch der Award „familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ verliehen. Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, und Stefan Küpper, Geschäftsführer des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. und der Arbeitgeber Baden-Württemberg, zeichneten drei Unternehmen in drei Kategorien für ihre besonders innovativen und nachhaltigen Angebote und Maßnahmen aus.

„Im Zuge der Digitalisierung eröffnen sich ganz neue Potenziale zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zeitlich und örtlich flexible Arbeitsmodelle spielen für Fach- und Führungskräfte eine immer wichtigere Rolle bei der Wahl ihrer Arbeitgeber. Arbeitgeber können mit kreativen Lösungen ihre Attraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte steigern und sich als familienbewusste Unternehmen positionieren“, betonte die Staatssekretärin im Rahmen der Preisverleihung. „Unsere heutigen Preisträger und Wettbewerbsteilnehmer sind in diesem Feld Vorreiter und Vorbilder.“

„Die digitale Transformation ist ein wichtiges Zukunftsthema für die Unternehmen im Land“, betonte Stefan Küpper. Damit sie gelingt, brauche es qualifizierte Fach- und Führungskräfte. „Unternehmen, die mit ihrer Unternehmenskultur und mit digitalen, familienbewussten sowie lebensphasenorientierten Angeboten gut aufgestellt sind, steigern ihre Attraktivität im Wettbewerb um diese Fachkräfte. Digital unterstützte Arbeitsmodelle wie mobiles Arbeiten oder Cloud-Working bieten hier ein großes Potenzial“, so Küpper.

Den Award 2019 für innovative und nachhaltige Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Zeiten der Digitalisierung erhielten:

  • Sybit GmbH, Radolfzell (Kategorie 51 bis 249 Beschäftigte)
  • Uzin Utz AG, Ulm (Kategorie 250 bis 1.000 Beschäftigte)
  • Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart (Kategorie über 1.000 Beschäftigte)

Ziel des Modellprojekts war es, Unternehmen über die Chancen der Digitalisierung für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik zu beraten und zu informieren. Dadurch sollen Interesse für das Thema geweckt, unternehmensinterne Entwicklungen angestoßen und praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die Digitalisierung sorgt für eine höhere zeitliche und örtliche Flexibilität. Arbeitsmodelle wie mobiles Arbeiten oder Cloud-Working eröffnen neue Potenziale für eine bessere partnerschaftliche Vereinbarkeit beruflicher Belange mit privaten Anforderungen.

Informationen zu den Preisträgern und Nominierten
Neben den Preiträgern waren in der Kategorie 51-249 Beschäftigte die Mader GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen, in der Kategorie 250-1.000 Beschäftigte die MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe, und in der Kategorie über 1.000 Beschäftigte die Gambro Dialysatoren GmbH, Hechingen, sowie die HENSOLDT Sensors GmbH, Ulm, nominiert.

Sonderpreise gingen an die HENSOLDT Sensors GmbH, Ulm, im Handlungsfeld „Führung 4.0 und flexible Teamstrukturen“, an die OPTIMA packaging group GmbH, Schwäbisch Hall, im Handlungsfeld „Personal- und Organisationsentwicklung“, an die Arnulf Betzold GmbH, Ellwangen, im Handlungsfeld „Gesundheitsprävention und Work-Life-Balance“ sowie an die MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe, im Handlungsfeld „Agiles, lebensphasenorientiertes Arbeiten“.

Zurück
Preisträger für den ersten Award „familyNET 4.0