Berufliche Kompetenzen für die Zukunft entwickeln

  Baden-Württemberg/Ruanda  BIWE
Warum ist Arbeitsmarktfähigkeit in Ruanda wichtig?

In unserem heute sich schnell wandelnden Arbeitsmarkt sind akademische Leistungen und Qualifikationen allein keine Garantie für eine Anstellung. Arbeitgeber suchen zunehmend nach Kandidaten, die nicht nur technisches Wissen besitzen, sondern auch Anpassungsfähigkeit, Kundenorientierung, Kommunikationsfähigkeiten und eine proaktive Einstellung zeigen. Die Schulung zur Arbeitsmarktfähigkeit überbrückt die Lücke zwischen Ausbildung und Beschäftigung und stattet die Menschen mit den richtigen Werkzeugen aus, um in beruflichen Umgebungen erfolgreich zu sein.

Das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. führte in Zusammenarbeit mit dem Rwanda Institute of Cooperatives, Entrepreneurship and Microfinance (RICEM) eine fünftägige Schulung zur Arbeitsmarktfähigkeit und beruflichen Kompetenzen durch. Die Schulung richtete sich an neue Mitarbeiter sowie an Fach- und Führungskräfte der Mittelstufe im Gastgewerbe- und Einzelhandelssektor und fand vom 28.08. bis 03.09.2025 statt. Sie umfasste eine Mischung aus Soft Skills und Verhaltenskompetenzen, die den Teilnehmenden ermöglichen sollen, effektiv am Arbeitsplatz zu agieren. Zu den behandelten Themen gehörten Kommunikationsfähigkeiten, Zeitmanagement, Anpassungsfähigkeit, Teamarbeit und Professionalität am Arbeitsplatz.

Während Soft Skills die Basis bilden, hängt beruflicher Erfolg auch von Kompetenzen wie digitaler Kompetenz (Sicherer Umgang mit Werkzeugen wie Tabellenkalkulationen und Kommunikationsplattformen), kritischem Denken (Problemanalyse und Lösungsfindung bringt in jeder Rolle Mehrwert), Führung und Networking ab.

Arbeitsmarktfähigkeit und berufliche Kompetenzen sind keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Durch Investitionen in Schulungen, die sowohl technische als auch menschliche Fähigkeiten fördern, befähigen wir Menschen nicht nur dazu, eine Beschäftigung zu finden, sondern auch ihre Effizienz und Arbeitsbedingungen zu verbessern und in ihren jeweiligen Bereichen Führung zu übernehmen. Die Zukunft gehört denen, die bereit dafür sind.

In Anerkennung dieses Bedarfs fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Zusammenarbeit mit der sequa gGmbH im Rahmen der PartnerAfrika-Initiative die Kompetenzentwicklung und Jugendarbeit in Ruanda.

Insgesamt erhielten 44 Teilnehmer ein Zertifikat.

Zurück

Schulungseinheiten zu Einführung in Künstliche Intelligenz und grundlegenden IT-Kenntnissen

Abschlussfoto (6. von links: Dr. Rene Vossen, Sequa-Geschäftsführer, und sein Kollege Daniel Struber, Koordinator Client Manager GIZ)

Schulungseinheit: Berichtschreiben und Dateninterpretation