„Bundeswehr und Wirtschaft im Dialog - America is back"

  Online-Reihe | BIWE


Im Rahmen unser neuen Online-Reihe „Bundeswehr und Wirtschaft im Dialog“ diskutierten am 23. November 2021 Impulsgeber aus Bundeswehr, Wirtschaft und Politik, ob mit Präsident Biden eine Kehrtwende in den transatlantischen Beziehungen erfolgt.

Brigadegeneral a. D. Helmut Dotzler, Deutscher Stellvertretender Direktor des George C. Marshall European Center for Security Studies, betonte, dass in der US-Politik die Nationalinteressen stets handlungsleitend sind. Trotz dieser klaren Fokussierung setzte die Biden-Administration aber deutlich stärker als die Vorgänger-Regierung auf Zusammenarbeit. "Die Überschneidungen in den Interessenbereichen sind erfreulich groß. Es gilt, die common values weiter zu stärken.", resümierte Dotzler.

Markus Grübel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung a. D., nahm die gemeinsamen Interessen in der Sicherheitspolitik in den Blick. "Die USA können und wollen nicht mehr allein als Weltpolizei den Kopf hinhalten. Deutschland und Europa müssen wieder mehr politische Verantwortung übernehmen.", sagte der Bundestagsabgeordnete.

Für Markwart von Pentz, President Agricultural & Turf Division der John Deere GmbH & Co. KG, haben sich die Handelsbeziehungen bereits deutlich verbessert. "Auch wenn noch nicht alle Handelsbeschränkungen zurückgenommen wurden, so verfolgt die Biden-Administration doch eine deutlich liberalere Haltung zum offenen Welthandel als die Vorgänger-Regierung. Wir sind auf einem guten Weg zu ausgewogenen wirtschaftlichen Beziehungen.“, so von Pentz.

Alle Impulsgeber waren sich einig: mit dem Amtswechsel in Washington besteht die Chance auf eine echte Renaissance der transatlantischen Beziehungen. Nun kommt es auf die neue Bundesregierung an, die ausgestreckte Hand zu ergreifen, stärker Verantwortung zu übernehmen und die Beziehungen zu den USA kraftvoll weiterzuentwickeln.

 

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