Erfolgreicher Auftakt des Zukunftszentrum Süd in Baden-Württemberg

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Gäste aus Wirtschaft und Politik sprechen in Stuttgart über die Chancen des digitalen Wandels

Die Arbeitswelt erlebt durch digitale Technologien und den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) einen massiven Wandel. Unternehmen aus Süddeutschland, die sich eine umfassende Beratung und praxisnahe Lösungsvorschläge für ihren Betrieb wünschen, finden in dem neuen Zukunftszentrum Süd eine zentrale Anlaufstelle. Bei der Auftaktveranstaltung am 15. November 2021 in Stuttgart stellten sich die Verantwortlichen des Projekts, das im Rahmen des Programms „Zukunftszentrum (KI)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie anteilig durch die jeweiligen Landesministerien für Wirtschaft in Bayern und Baden-Württemberg gefördert wird, erstmals vor.

Knapp 50 Gäste vor Ort und 50 Teilnehmende, die virtuell dabei waren, erfuhren bei der Veranstaltung im LOOK 21 mehr über die Chancen von Künstlicher Intelligenz im Digitalisierungsprozess für kleine und mittlere Unternehmen. Stefan Küpper, Sprecher der Geschäftsführung Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft und Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt Südwestmetall, und Dr. Julia Becker, Projektkoordinatorin am Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb), begrüßten die Teilnehmenden der Veranstaltung.

Danach ging Bastian Pokorni, Leiter Team Vernetzte Produktionssysteme des Fraunhofer IAO, in seinem Vortrag auf die Veränderung der Produktion durch Digitalisierung und KI ein. Er plädierte dafür, die unternehmerischen Chancen im Blick zu behalten: „In Zukunft sind die Datenflüsse entscheidend für die Optimierung und Neugestaltung von zukunftsfähigen Produktionssystemen. Das Zusammenspiel von Mensch und KI sowie die Akzeptanz der Menschen für die Systeme sind unverzichtbar für den Erfolg“. In konkreten Anwendungsbeispielen zeigte sein Kollege Matthias Lück, M.Sc. Elektrotechnik und Informationstechnik im Team Vernetzte Produktionssysteme des Fraunhofer IAO, praktische Vorgehensweisen auf, wie KI-Potenziale bestmöglich erschlossen werden.

Karl Dieing, Leiter Informationstechnologie Kässbohrer Geländefahrzeuge AG, berichtete im Anschluss aus der Praxis, warum und wie das Laupheimer Unternehmen das Digitalisierungs-Zeitalter bislang gemeistert hat. Mit dem Pistenbully begab sich das Team auf den digitalen Transformationsweg: „Mut für Veränderung ist wichtig. Genauso wichtig ist es, verschiedenen Möglichkeiten nachzugehen und mehrere Wege auszuprobieren.“

In einem interaktiven Austausch kamen Gäste an verschiedenen Stationen spielerisch mit Künstlicher Intelligenz in Kontakt und konnten sich im Gespräch mit den Beratern und Beraterinnen über die Angebote des Zukunftszentrum Süd informieren.

Unternehmen, die sich für das Angebot des Zukunftszentrum Süd interessieren, finden weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten online unter www.biwe.de/zukunftszentrum-sued

Das Zukunftszentrum Süd für Bayern und Baden-Württemberg ist Teil des Bundesprogramms „Zukunftszentren (KI)“. Umgesetzt wird dieses durch das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) am Standort Nürnberg im Verbund mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw), dem Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft (BIWE) und der Initiative for Applied Artificial Intelligence von UnternehmerTUM.

Das Zukunftszentrum Bayern und Baden-Württemberg wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren (KI)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie anteilig durch die jeweiligen Landesministerien für Wirtschaft in Bayern und Baden-Württemberg gefördert.

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Die Beraterinnen und Berater des Zukunftszentrum SÜD tauschen sich mit den Gästen aus.
Stefan Küpper, Sprecher der Geschäftsführung Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft und Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt Südwestmetall
Stefan Küpper begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Interaktive Stationen lockerten spielerisch die Veranstaltung auf.
Das Zukunftszentrum SÜD stellt sich vor.