Frauen in technischen Berufen: Neue Perspektiven durch Berufsbildung in Kenia

  Baden-Württemberg/Kenia  International
Förderung der Chancengleichheit und wirtschaftlicher Entwicklung

Technische Berufe sind längst keine Männerdomäne mehr. Dennoch sind Frauen in vielen Ländern, darunter auch Kenia, in diesen Bereichen unterrepräsentiert. Ein Berufsbildungsprojekt des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft setzt genau hier an: Es will mehr Frauen für technische Berufe begeistern und gleichzeitig die Beschäftigungsfähigkeit aller Auszubildenden in Kenia stärken.

Ein Beispiel für den Erfolg des Projekts ist Mary Abasha. Die 25-Jährige aus einem Vorort von Nairobi war die erste Frau in ihrer Familie, die einen technischen Beruf ergreift. Im Januar 2024 begann sie ihre Ausbildung zur Maurerin an der Don Bosco Berufsschule. Durch die praxisnahe Gestaltung des Projekts verbrachte sie mehr Zeit in einem Ausbildungsbetrieb als bisher üblich. Im August begann sie dort den betrieblichen Teil ihrer Ausbildung. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss bei Don Bosco im Dezember 2024 erhielt sie eine Anstellung im selben Betrieb - eine Seltenheit in Kenia generell, aber besonders für Frauen in diesem Bereich.

Gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die sequa gGmbH, arbeitet das Projekt eng mit Berufsbildungseinrichtung und Unternehmen zusammen. Dadurch werden praxisnahe Inhalte vermittelt und die Chancen auf eine nachhaltige Beschäftigung erhöht. Gleichzeitig werden zukünftige Fachkräfte am Bedarf des kenianischen Marktes ausgebildet.

Das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. leistet mit diesem Engagement einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Chancengleichheit und wirtschaftlicher Entwicklung in Kenia. 

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Neue Perspektiven für Frauen in Kenia

Handwerkliche Fähigkeiten werden vermittelt