Zukunft im Kopf: Best Ager als Chance für Unternehmen

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Frühzeitig auf den Fachkräftebedarf im eigenen Unternehmen reagieren, das war das Motto des Online-Events „Best Ager – Gewinner am Arbeitsmarkt?!“ vom 15. Juli 2021.

Dem Fachkräftebedarf über den eigenen Mitarbeiter-Nachwuchs sicher zu stellen ist nur eine mögliche Option. Denn die Lücke, die entsteht, wenn die Mitarbeitenden der Baby Boomer Generation aus dem Erwerbsleben ausscheiden ist damit nicht zu schließen. Hier bedarf es weiterer Maßnahmen.

Andreas Finke, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Freiburg, zeigte die Folgen des demografischen Wandels am Arbeitsmarkt mit konkreten Zahlen auf. Dabei wurde deutlich wie viele ArbeitnehmerInnen, vor allem Fachkräfte und ExpertInnen, sich in den nächsten Jahren aus dem Arbeitsleben zurückziehen werden.

Warum tun sich Arbeitgeber so schwer ältere BewerberInnen einzustellen? Und warum geraten ältere Mitarbeitende gerne aus dem Blickfeld, wenn es um Personalentwicklung geht? Wie können die Potenziale dieser Arbeitnehmergruppe sinnvoll genutzt werden? Wo doch allen klar ist, dass es im digitalen Zeitalter unabdingbar ist, Expertenwissen im Unternehmen zu sichern sowie die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten so lange als möglich zu erhalten. Diese Fragen wurden bereits zu Beginn erörtert und im Laufe der Veranstaltung vertieft.


Die Motivation von Älteren, ihre Erfahrungen und Kompetenzen in Start-Ups zu investieren und selbst zu gründen konnte Dirk Müller-Remus, Geschäftsführer der auticon GmbH glaubhaft vermitteln. Er steht für „Aufbruchsstimmung“ und „Innovationsfähigkeit“ im mittleren Alter und kontert damit geschickt der These, Ältere seien unmotiviert und nicht in der Lage Neues zu lernen.

Der dritte im Bunde, Rudolf Kast, Geschäftsführer der Personalmanufaktur, stellte den Later Life Work Index (LLWI) der Leuphania Universität Lüneburg vor. Unternehmen und Organisationen können sich entlang des LLWI selbst einschätzen und erhalten als Ergebnis einen individuellen Ergebnisbericht mit einem Benchmark der eigenen Organisation. So kann das Mindset der eigenen Organisation zum Thema „Best Ager“ ermittelt werden.

In einem Meet-Up wird der Austausch untereinander zu den unterschiedlichen Aspekten des Themas fokussiert. Denn für alle Interessierten gilt es die Chancen herauszuarbeiten, Ältere zu halten, in Teilzeit, in Projekten, als ExpertenInnen oder BeraterInnen. Und damit den Wissenstransfer in der eigenen Organisation sicher zu stellen.

Wenden Sie sich bei Interesse an unsere Verbundmanagerinnen:
Ulrike Bleh, Telefon 0761 38669-83, E-Mail 
Rosalie Kury, Telefon 0761 38669-82, E-Mail


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