Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich rasant: Digitalisierung, Dekarbonisierung und der demografische Wandel erfordern eine kontinuierliche Kompetenzentwicklung und innovative Lösungsansätze. Weiterbildung an Hochschulen bietet hierfür wertvolle Impulse und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Mitarbeitenden gezielt auf die Herausforderungen der Transformation vorzubereiten.
Beim „ZukunftsFest MACHEN 2.0: Vom Wissen zur Wirkung“ kamen am 23. Juli 2026 rund 200 Teilnehmende aus Wirtschaft, Gesellschaft und Hochschulen in Stuttgart zusammen, um sich über neue Wege der Zusammenarbeit und Qualifizierung auszutauschen. Die Veranstaltung knüpfte an den erfolgreichen Auftakt des ZukunftsFests im Jahr 2024 an und stellte die Frage in den Mittelpunkt, wie das erworbene Wissen aus der Weiterbildung wirksam in die unternehmerische und organisationale Praxis überführt werden kann. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in aktuelle Trends der berufsbegleitenden Weiterbildung an Hochschulen und konnten konkrete Ansätze für die wirksame Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeitenden mitnehmen.
Vor Ort konnte man die Geschäftsstelle SÜDWISSEN kennenlernen, die sich in vielen Bereichen für die Sichtbarkeit und das Matching von Weiterbildungsangeboten der staatlichen Hochschulen in Baden-Württemberg und (neuen) Bedarfen der Unternehmen einsetzt. Alleine auf der Plattform suedwissen.de finden sich über 1.000 Angebote.
Zudem wurden zahlreiche Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass besonders dort nachhaltige Wirkung entsteht, wo Weiterbildungsangebote gemeinsam entwickelt und konsequent an den konkreten Bedarfen der Unternehmen ausgerichtet werden.
Ein besonderes Merkmal der Veranstaltung war das konsequente Tandem-Format der Fachvorträge: Unternehmens- und Hochschulvertreter präsentierten gemeinsam ihre Projekte und gewährten Einblicke in erfolgreiche Kooperationen. Sie erläuterten, welche Faktoren zum Gelingen beitragen, welche Herausforderungen typischerweise auftreten und wie diese partnerschaftlich bewältigt werden können.
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